Donnerstag, 4. August 2016

Unser Bautagebuch im Überblick

Willkommen zu unserem Bautagebuch!
Wir haben Anfang 2013 ein Fertighaus mit der Firma Gussek-Haus gebaut und inzwischen ist unser Bautagebuch zu einem sehr umfangreichen Nachschlagewerk geworden. Da die Einträge der letzten Jahre sich hauptsächlich um Gartengestaltung und Kleinkram drehen, haben wir hier eine Art Inhaltsverzeichnis geschaffen, welches in Zukunft immer ganz oben im Blog stehen wird, und für Interessierte einen Leitfaden darstellen soll. In der Zeitleiste (Blog-Archiv) rechts gibt es zu jedem Thema meist noch mehr Informationen.



Unsere Hausbau im Überblick:

Planungsphase/Bemusterung:
Mai 2012: Vorbemusterung
Oktober 2012: Bemusterung
  • Bemusterung Allgemein
  • Bemusterung Tag 1
  • Bemusterung Tag 2
  • Bemusterung Fliesen-Spezial
• Grundrisse (Werkspläne)

Bau der Bodenplatte durch Gussek Wolts:
• Januar 2013: Bodenplatte Tag 1
• Bodenplatte Tag 2

Die Hausaufstellung durch Gussek-Haus:
• Januar 2013: Hausaufstellung Tag 1
• Hausaufstellung Tag 2
• Februar 2013: Der fertige Rohbau
• Innenansichten des Rohbaus

Der Innenausbau / Klinker durch Gussek-Haus:
• Sanitär-/Elektro-Vorinstallation
• Spachtelarbeiten (Q2-Standard)
• März 2013: Fußbodenheizung
• Estrich
• Fliesen
• April 2013: Treppe, Türen & Klinker
• Klinker
• Die Hausabnahme

Die Eigenleistungen / "Bauseitige" Leistungen:
• Februar 2013: Hausanschlüsse Teil 1 / Flüssiggastank
• Hausanschlüsse Teil 2
• Hausanschlüsse Fazit
• April 2013: Malerarbeiten / Stromzähler
• Baunebenkosten

Unser Fazit ...
• August 2013: Unser Fazit: Bauen mit Gussek Haus

... und danach: Das Leben im Gussek-Haus:
Mai 2014: Unser erstes Jahr im Gussek-Haus
Mai 2015: Unser zweites Jahr im Gussek-Haus
• Mai 2016: Unser drittes Jahr im Gussek-Haus

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Der Gartenbau und die Außenanlagen:
• Januar 2014: Die Pflasterarbeiten sind fertig
• Juni 2014: Gartenbau Teil 1
• Juli 2014: Gartenbau Teil 2
• September 2014: Gartenbau Teil 3
• Oktober 2014: Unser Carport mit Geräteschuppen
• April 2015: Büsche · Bäume · Stauden
• Juni 2015: Gartenteich Teil 1
• Juli 2015: Gartenteich Teil 2
• August 2015: Unsere Pergola
• April 2016: Gartenbau Teil 4
• Juni 2016: Gartenbau Teil 5
• Juli 2016: Der fertige Garten

Bei Fragen: Fragen! :-)
Viel Spaß beim Stöbern in unserem Bautagebuch wünschen "die Kühnhardts"

Freitag, 29. Juli 2016

Eine Außenjalousie für unser Dachfenster

Nach drei Jahren im Gussek-Haus kennt man so langsam dessen Schwachstellen und Macken. Ein ungeliebter Punkt hierbei waren seit dem ersten Sommer die Dachflächenfenster, die wir ohne Außenjalousien einbauen haben lassen. Ein Fehler, wie sich zeigte. Denn, wenn es draußen im Sommer richtig heiß wird und die Sonne erbarmungslos herunterbrennt, dann wird's dadurch im Obergeschoss im Laufe der Zeit schon richtig warm. Während im Untergeschoss angenehme 23-24 Grad herrschen sind es oben dann meist schon knappe 26 Grad.
Wir haben uns beim Bemusterungstermin durch die hohen Kosten für die Außenjalousien abschrecken lassen. Zumindest für das etwa 1 x 1 Meter große Dachfenster in der Galerie hätten wir aber auf jeden Fall (!) eine Jalousie dazu bestellen sollen. Wir dachten zudem, dass es nicht so schlimm wird, weil das Fenster ja nach Norden zeigt. Das ist bei der beinahe senkrechten Sonneneinstrahlung im Hochsommer aber kein Hindernis für die Hitze ... Auch abends scheint die Sonne bis zirka 20 Uhr auf und durch dieses Fenster. Auch als Blickschutz haben wir deshalb schon kurz nach unserem Einzug ins Haus eine transparente Folie innen an die Scheibe geklebt. Der Wärmeschutz dadurch ist zwar leicht spürbar, aber bei weitem nicht ausreichend.

In unserem Gussek-Haus sind Dachfenster der Firma Roto eingebaut. Das ist etwas ungünstig, da es für Roto im Prinzip nur Originalzubehörteile gibt. Hätten wir Velux-Fenster, dann bekäme man beinahe in jedem Baumarkt passendes Zubehör von Fremdherstellern zu relativ günstigen Preisen.
Eine nachträglich installierte Jalousie von Roto kostet für das große Fenster so um die 700 Euro. Das war uns ehrlich gesagt zu teuer. Eine Außenmarkise (Funktionsprinzip wir eine Jalousie, nur dass eine Glasfaser-Gewebebahn in den Schienen läuft) kostet seltsamerweise auch 700 Euro. Beides natürlich ohne Montage und in der "Manuell-Kurbel-Version". Eine Selbstmontage würde ich mir hierbei übrigens nicht zutrauen. Es kämen also noch Montagekosten oben drauf. Und wer das Ganze mit Motörchen oder gar Fernbedienung möchte, darf nochmal einen oder zwei grüne Scheine drauflegen ...

Als günstige Alternative haben wir jetzt einen sogenannten "Außenrollo Screen" erstanden und montiert. Für etwa 120 Euro konnten wir über Amazon ein Original Roto-Zubehör, passgenau vorbereitet und gefertigt, für exakt unser Fenstermodell erstehen. Die Montage war relativ einfach und für mich als inzwischen versierten Heimwerker in einer knappen halben Stunde erledigt.
Das Ergebnis ist zufriedenstellend. Es war bereits nach dem ersten Tag spürbar angenehmer im Obergeschoss und die Dachfensterscheibe heizt sich nicht mehr auf. Ein voller Erfolg. :-)

Hier wird es nach einer eventuell kommenden Hitzewelle nochmal ein Update geben, aber wir sind guter Dinge.

Hier der Link direkt zur Roto-Webseite.

So sieht der fertig montierte Screen Außenrollo aus.
Auch das Öffnen des Fensters, und sogar die "Putzstellung"
funktionieren noch einwandfrei.
Die Innenansicht bei geöffnetem Fenster.
Das Glasfasergewebe ähnelt einem Fliegengitter, nur
viel dichter und kräftiger, und macht einen robusten Eindruck.
Es kommen nur noch etwa 30 Prozent der Sonneneinstrahlung
durch. Somit erhitzt sich die Scheibe nicht mehr so stark.
Vom Funktionsprinzip ist das Ganze ein außenliegender
Schnapprollo. Die Halterungen hierfür sind im Fensterrahmen
bereits vorgesehen, und müssen nur angeschraubt werden.
Hinter der orange-roten Klappe unten links befindet
sich übrigens das Fenster-Typenschild, mit allen Angaben,
die zur Bestellung notwendig sind.
Die Haken zum Einhängen müssen in die Kunststoff-
endkappen geschraubt werden. Die Punkte hierfür sind
auch schon vorgeprägt, aber nicht gebohrt. Einfach mit dem
Akku-Bohrer kleine Löcher vorbohren, und dann
die Haken festschrauben.
Insgesamt ist es jetzt natürlich etwas
dunkler in der Galerie. Im Winter
wird der Screen-Rollo deshalb natürlich
wieder geöffnet sein. Da möchte man
ja durchaus die Sonnenenergie im Haus
zum Wärmen nutzen.

Freitag, 1. Juli 2016

Unser Garten ...

... ist fertig! :-D

Dies hier ist ein Tagebucheintrag, der immer wieder mit frischen Bildern und Infos aktualisiert wird. Es lohnt sich also, hier ab und zu einmal vorbeizusehen.

Stand: 7.8.2016

Es grünt, blüht, wächst, gedeiht und wuchert. Wir wachsen so langsam ein, in unserem Garten. Hier einige neue Impressionen:



Stand: 1.7.2016

Unser Rollrasen ist nach zwei Wochen wunderbar angewurzelt und wird heute Abend bereits das dritte Mal gemäht. Durch den Starterdünger und eine ausgiebige Wässerung wächst der Rasen wie bekloppt ... ich weiß schon gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Rasenschnitt ...

Die Blumenbeete wuchern ebenfalls. Hecken und Bäume gedeihen wunderbar.

Unser "Bewässerungssystem"
Weil das Gießen vor allem hinter dem Teich durch die wachsende Begrünung etwas mühsam wird, haben wir ein "Bewässerungssystem Light" installiert: 4 kleine Rasensprenger auf 45cm hohen Rohren, die über die Stauden hinüber sprengen können. Wir schließen sie im Wechsel an unsere Wasserschläuche an und beregnen auf diese Weise zirka 65-70% unseres Gartens mehr oder weniger automatisch. Das entspannt ungemein. :-)

Näheres und noch viel mehr in und unter diesen aktuellen Bildern:

Bewässerungssystem "Light":
einer unserer kleinen Gardena-
Sprenger im Einsatz.
Sie sind auf Stütz-Rohren montiert, damit sie
über die inzwischen schon recht hohen Stauden
darüber sprengen können.
Vor lauter Pflanzen ist nur die
Platzierung teilweise etwas
kompliziert ... ;-)

Freitag, 17. Juni 2016

Projekt Rollrasen - der Garten-Endspurt!

Gestern Mittag wurde endlich der Rollrasen geliefert. Gottseidank spielte das Wetter mit: Strahlender Dauerregen. In Strömen. Unsere Frösche liebten es. Wildes Geknatter und Gequake. Es klang, als wollten sie uns auslachen. Nach einigen laut ausgesprochenen Froschschenkelrezepten herrschte dann endlich wieder Ruhe.

Rasenrollen als Rollrasen: Los ging es!
Bewaffnet mit einem alten, frisch geschärften Brotmesser begaben wir uns ins kühle Nass. Der Rollrasen wurde in 40cm breiten, 2,50m langen, aufgerollten Streifen auf einer Pallette geliefert und musste zeitnah verlegt werden, da durften wir mit dem Wetter nicht zimperlich sein.
Zuerst wurde der mitgelieferte Starterdünger vorsichtig mit einem Rechen eingearbeitet. Dann verlegten wir die ersten Bahnen. Überstehende Rasenstücke wurden mit dem Brotmesser abgeschnitten. Das Ganze war in unserem Fall ein recht umständliches Gepuzzel und hat deshalb so etwa 2-2,5 Stunden gedauert. Größere Flächen lassen sich mit Rollrasen natürlich verhältnismäßig schneller begrünen.
Danach wurde noch mit der in einem Baumarkt ausgeliehenen Rasenwalze einige Male darübergewalzt, damit sich die Rasensode mit dem Untergrund möglichst gut verbindet und alles gut anwurzeln kann.

Der anstrengendste Teil des Rollrasenverlegens war allerdings die Vorbereitung des Untergrundes. Durch jahrelanges Herumtrampeln und Befahren mit Schubkarre und Co. waren die zu begrünenden Wege leider äußerst gut verdichtet. Nur der seit Wochen herrschende Regen hielt den Boden dieses Jahr relativ geschmeidig. Trotzdem haben wir wieder Tonnen über Tonnen an »steiniger, bröckeliger Erde« zur Deponie gefahren. Reifenschaden am Zugfahrzeug inklusive ... *grrr* ...
Nach dem händischen Umstechen und dem Entfernen tonnenweiser Steine und unzähmbarer Lehmbrocken wurde der Boden zunächst mit reichlich Sand und einem Bodenaktivator vermengt, und schließlich noch ausreichend Humus hinzugegeben. Diese Aktion hat insgesamt mehrere Tage gedauert und wurde ständig durch Regen, Dauerregen, Gewitter, Wolkenbrüche, Schauer oder Mittagspausen unterbrochen ...

Doch jetzt liegt er, der Rasen. Er sieht sehr ungewohnt aus. So grün. Irgendwie so sauber. Wir sind das wirklich noch nicht gewohnt. Der im Winter vermosende, meist mit Unkraut durchzogene Dreckpfad und auch der mit hässlicher, in der Sonne nach Weichmachern stinkende Durchgangsweg gehörten nach zwei Jahren schon fast zum Normalbild. Etwa so, wie eine jahrelang hängende Glühbirne als Lampenersatz. Merkt man irgendwann nicht mehr. Bei Nachfrage wird mit »Designerlampe« geantwortet. In unserem Fall eben »Designerweg«, »Kunstlehrpfad« oder »Erfahrungsfeld der Sinne«. Aus. Vorbei. Es wurde grün ...

Schattenbeet
Ein weiterer, mit hässlicher Folie abgedeckter Bereich war bisher das zukünftige Schattenbeet hinter dem Carport. Wir dürfen mit stolz geschwellten Brüsten verkünden: Es ist vollbracht!
Nach knapp 30 Litern (pro Quadratmeter!) Regen die vergangenen 24 Stunden war der Boden perfekt vorbereitet für das fröhliche Einzel-Schlamm-Catchen-der Frauen der Bauherrin. Und tatsächlich: Das Experiment »Wie komprimiere ich einen Pflanzplan für 30qm auf 18qm ohne auch nur auf eine einzige Pflanze verzichten zu müssen« ist gelungen! *Applaus*

Somit ist unser Garten jetzt prinzipiell fertig. Fertig? Naja, fast fertig. Es fehlen noch eine Handvoll Stauden für das Schotterbeet. Aber das kann gerne (sehr gerne!) bis zum kommenden Jahr warten.

Hier einige Impressionen:

Zu schön zum Golfspielen: Betreten
der Rasenfläche (noch) verboten!
Endlich komplett: Die Terrasseneinfassung
Auch die Pergolabegrünung
(Wein und ein Geißblatt) gedeiht prächtig!
Abschlussarbeit: Teile des Rasens
haben die Bauherrin verunsichert.
Hier sollten eigentlich noch
ein paar Blumen hin ...
Geh-Beets-Mühle: Das Schattenbeet mit Begleitgrün.
So sah es noch bis vor kurzem aus: Plaste wohin das Auge blickt.
Vorbereitungen: Umstechen und
mit Sand und Bodenaktivator
versehen, ...

... tonnenweise Dreck auf die Deponie
fahren (#bauschuttabo), ...
... Arbeitsgerätschaft* im Baumarkt leihen, ...
(* es handelt sich hierbei um eine Rasenwalze. Diese ist bei
Abholung erstaunlich leicht, bis man sie mit gefühlten
100 Liter Wasser füllt. Dann walzt es sich echt gut!)
... auf die Walz gehen / Walzen bis der Arzt kommt /
Langsamer Walzer / Wiener Walzer, ...
... auch nach dem Regen noch recht schön: Fertiger Untergrund.
30 Quadratmeter Rollrasen auf Einwegpalette im Regen.
Ist ein wenig wie Laminat verlegen,
nur anders ...
Unruhiges Gesamtbild. Eine Bahn
wurde entgegengesetzt der
Rollrichtung verlegt. Da hilft
auch Kämmen nichts mehr ...
Auch das Schattenbeet besteht zu fast 95% aus Schweiß
und Tränen. Handarbeit im wassergesättigten Lehmboden.
Das Ergebnis: Ein Träumchen! Üppigste Bepflanzung ...
... und ein Wartungs-Rasen-Weg
für den netten Flüssiggaslieferanten.