Mittwoch, 3. Mai 2017

Unser Bautagebuch im Überblick

Willkommen zu unserem Bautagebuch!
Wir haben Anfang 2013 ein Fertighaus (Modell "Birkenallee") mit der Firma Gussek-Haus gebaut und inzwischen ist unser Bautagebuch zu einem sehr umfangreichen Nachschlagewerk geworden. Da die Einträge der letzten Jahre sich hauptsächlich um Gartengestaltung und Kleinkram drehen, haben wir hier eine Art Inhaltsverzeichnis geschaffen, welches in Zukunft immer ganz oben im Blog stehen wird, und für Interessierte einen Leitfaden darstellen soll. In der Zeitleiste (Blog-Archiv) rechts gibt es zu jedem Thema meist noch mehr Informationen.



Unser Hausbau im Überblick:

Planungsphase/Bemusterung:
Mai 2012: Vorbemusterung
Oktober 2012: Bemusterung
  • Bemusterung Allgemein
  • Bemusterung Tag 1
  • Bemusterung Tag 2
  • Bemusterung Fliesen-Spezial
• Grundrisse (Werkspläne)

Bau der Bodenplatte durch Gussek Wolts:
• Januar 2013: Bodenplatte Tag 1
• Bodenplatte Tag 2

Die Hausaufstellung durch Gussek-Haus:
• Januar 2013: Hausaufstellung Tag 1
• Hausaufstellung Tag 2
• Februar 2013: Der fertige Rohbau
• Innenansichten des Rohbaus

Der Innenausbau / Klinker durch Gussek-Haus:
• Sanitär-/Elektro-Vorinstallation
• Spachtelarbeiten (Q2-Standard)
• März 2013: Fußbodenheizung
• Estrich
• Fliesen
• April 2013: Treppe, Türen & Klinker
• Klinker
• Die Hausabnahme

Die Eigenleistungen / "Bauseitige" Leistungen:
• Februar 2013: Hausanschlüsse Teil 1 / Flüssiggastank
• Hausanschlüsse Teil 2
• Hausanschlüsse Fazit
• April 2013: Malerarbeiten / Stromzähler
• Baunebenkosten

Unser Fazit ...
• August 2013: Unser Fazit: Bauen mit Gussek Haus

... und danach: Das Leben im Gussek-Haus:
Mai 2014: Unser erstes Jahr im Gussek-Haus
Mai 2015: Unser zweites Jahr im Gussek-Haus
• Mai 2016: Unser drittes Jahr im Gussek-Haus
• Mai 2017: Unser viertes Jahr im Gussek-Haus

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Der Gartenbau und die Außenanlagen:
• Januar 2014: Die Pflasterarbeiten sind fertig
• Juni 2014: Gartenbau Teil 1
• Juli 2014: Gartenbau Teil 2
• September 2014: Gartenbau Teil 3
• Oktober 2014: Unser Carport mit Geräteschuppen
• April 2015: Büsche · Bäume · Stauden
• Juni 2015: Gartenteich Teil 1
• Juli 2015: Gartenteich Teil 2
• August 2015: Unsere Pergola
• April 2016: Gartenbau Teil 4
• Juni 2016: Gartenbau Teil 5
• Juli 2016: Der fertige Garten

Bei Fragen: Fragen! :-)
Viel Spaß beim Stöbern in unserem Bautagebuch wünschen "die Kühnhardts"

Dienstag, 2. Mai 2017

Unser viertes Jahr im Gussek-Haus

Unglaublich! Exakt vier Jahre ist es jetzt schon her, dass wir in unser Haus gezogen sind. Die Zeit schien im Flug zu vergehen. Okay, unsere Körper sind seitdem nicht mehr die Gleichen. Sie wurden geschunden, überbelastet und dehnten sich aus. Aber die Hütte steht noch! Heureka!

Das Wichtigste vorweg: Wir sind immer noch sehr zufrieden und würden sofort wieder mit Gussek bauen.

Inzwischen ist der Garten so gut wie fertig, und wächst langsam ein. Somit fühlt man sich vor den Blicken vorbeilaufender und -fahrender Passanten etwas besser geschützt und das gesamte Ensemble erhält nach und nach den gewünschten Landhaus-Look.


Probleme? Sorgen? Nöte?
Nö. Glücklicherweise ist nichts kaputt gegangen oder hat uns Probleme gemacht. Eine Kleinigkeit, die vielleicht erwähnenswert sein könnte, ist, dass die Fenster und Terrassentüren sich im Laufe der vergangenen Jahre etwas verstellt hatten und klemmten. Abhilfe schaffte dabei ein im Internet erstandener Spezial-Inbus-Schlüssel. Mit einer anschaulichen Anleitung auf YouTube gelang es relativ leicht, die Fenster wieder gangbar zu machen.


Setzungsrisse an Decken und Wänden?
Ja, aber kaum der Rede wert. Gefühlt haben sie sich in den letzten beiden Jahren nicht mehr vergrößert. Im Vergleich zu dem, was ich in anderen Häusern - auch Massivhäusern - schon gesehen habe, ist das wirklich gar kein Problem.
Unsere Erfahrungen decken sich im Übrigen exakt mit den Erfahrungen dieser Bauherren hier:
http://bautagebuchfrangi.blogspot.de/2017/04/unser-fazit-nach-3-jahren-im-haus.html

Der markanteste Riss an der Schlafzimmer-Dachschräge.
So schlimm wie hier im Schlafzimmer ist es in den
anderen Zimmern an der Schräge nicht.
Ein Haarriss unter dem Dachflächenfenster im Treppenhaus.
Haarrisse auch an manchen Türen.

Risse an den Silikon-Fugen am Boden
Das ist das einzige wirklich nennenswerte Manko - scheint aber vollkommen normal zu sein. Schuld daran ist nicht der Estrich, sondern die unter dem Estrich befindliche Styropor-Dämmung, welche im Laufe der ersten Jahre um einige Millimeter nachgibt. Der Kundendienst hat vor Ort allerdings schon angekündigt, dass die Fugen alle noch vor Gewährleistungsende neu gezogen werden. Das werden wir so in einem halben Jahr in Angriff nehmen.


Was macht eigentlich ... der Ziehharmonika-Parkettboden?
Unser Parkett lebt. Zumindest bewegt es sich. Gut, eher gemächlich, dem Umkreisen der Erde um die Sonne vergleichbar, aber regelmäßig. Pünktlich zur Hochsommerzeit verwandelt sich unser Wohnzimmer in ein El Dorado für Skater, mit Sprunschanzen und Halfpipes, um sich dann in der Voradventszeit wieder unauffällig zurückzuziehen.
Nein, so schlimm ist es glücklicherweise nicht. Aber die Erhebungen, die durch das sich zusammenschiebende Parkett entstehen, sind deutlich sicht- und spürbar. Glücklicherweise nach wie vor an "günstigen" Stellen wie direkt unter und vor dem Sofa, wo kein nennenswerter Durchgangsverkehr herrscht. Uns ist das Ganze trotzdem immer noch ein Dorn im Auge, aber - man ist ja Gewohnheitstier - es wird im Laufe der Jahre erträglicher. It's not a bug - it's a feature! So kann aus Ziehharmonika irgendwann vielleicht noch ZiehRharmonika werden ... wer weiß ... ;-)

< aktuelle Fotos folgen an dieser Stelle, sobald die Wellensaison 2017 eröffnet wurde ... >

Heizkosten
Positiv sei erwähnt, dass sich mit unserer Standard-Gastherme aufgrund der recht guten Dämmung sehr niedrige Heizkosten realisieren lassen. Im vergangenen Jahr war der Gaspreis so niedrig, dass die Gastankfüllung nur etwa 498 Euro betrug. Auf den Monat gerechnet waren das 41 Euro und ein paar Zerquetschte. Das ist für Heizung und Warmwassererzeugung ein sehr angenehmer Wert*. Es muss natürlich nochmals erwähnt werden, dass wir nur ein Zwei-Personen-Haushalt sind. Trotzdem: aus unserer Zeit als Mieter erinnern wir uns an Nebenkostenachzahlungen, die höher ausfielen als unsere momentane Gasrechnung fürs ganze Jahr ...

Nach dem vergangenen Winter, der durch einige längere Frostperioden in unserer Region wirklich mal wieder als Winter bezeichnet werden dufte, war ich neugierig, wie der Füllstand unseres Gastanks war. Entwarnung: 55 Prozent, so wie immer um diese Jahreszeit. Eine mögliche Erklärung: es war zwar kalt, aber auch sehr sonnig und trocken, und da sprang natürlich die Solarthermie-Anlage regelmäßig an. Es macht einen großen Unterschied, ob die Gastherme sieben Grad kaltes oder 20 Grad warmes Wasser auf 55 Grad erhitzen muss. Außerdem erhitzt sich der Wohnraum durch die direkte Sonneneinstrahlung und die Raum-Thermostate schalten daraufhin zuverlässig ab. Das spart fossile Brennstoffe.

Wir haben uns über das Heizsystem in unserem Haus viele Gedanken gemacht. Wärmepumpe, Erdwärme, Belüftung mit Wärmerückgewinnung, etc. Die Kosten hierfür müssen sich erst einmal amortisieren. Wir haben letztes Jahr Nachbarn bekommen, die mit Wärmepumpe heizen. Wir werden bei Gelegenheit mal nachfragen, wie deren Erfahrungen sind.

* Natürlich kommen zu den Heizkosten noch einige Nebenkosten: Unser Gastank ist nur gemietet und dafür fallen Mietgebüren und Wartungsgebüren an. Alle zwei Jahre findet eine TÜV-Überprüfung des Gastanks statt und alle 5 Jahre wird die Gasleitung auf Dichtigkeit überprüft. Unsere Heizung und die Solaranlage wird zudem jährlich vom Vaillant-Kundendienst gewartet. Auch das ist selbstverständlich nicht kostenlos.

Der Garten wächst und gedeiht
Das zweitgrößte Bauprojekt unseres Lebens ist der Garten inklusiver der Außenanlagen geworden. Unfassbar, was das für eine Arbeit war. Klar, man hätte auch alles etwas einfacher gestalten können, aber wenn man erstmal im Baurausch ist ...
Der Lohn der Mühe ist ein ökologisch wertvoller Garten geworden, der unzähligen Insekten, Amphibien und Vögeln einen Lebensraum bietet. Wir helfen dabei nach, wo es geht. Beispielsweise mit drei Nistkästen, die wir im Garten verteilt haben. Es dauerte nur wenige Tage, bis zumindest zwei von ihnen bewohnt waren. Inzwischen ist bereits der erste Nachwuchs da und es wird im Minutentakt gefüttert. :-)

Einer unserer drei Nistkästen. Dieser hier wird inzwischen
von einer Blaumeisenfamilie bewohnt. Er ist aus Beton
und durch seine Bauart ist er "Katzensicher" ...

Fazit
Wir sind sehr zufrieden. Im Haus ging bisher weder etwas größeres kaputt noch sind dramatische Verschleißerscheinungen sichtbar. Von uns gehen hier alle vier Daumen nach oben! =)


Und weil - wie immer - Bilder viel mehr sagen als Tausend Worte, hier eine Flut von ihnen, also den Bildern ...


Die letzte Blumenbeet-Baustelle der Bauherrin ...
... ist das Schotterbeet hinter dem Carport.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Der Spitzboden und die Mäuse ...

Der Spitzboden mit einer maximale Höhe von etwa 1,90 m.
Über einen der größten Räume in unserem Haus haben wir bisher noch kaum ein Wort verloren: den Spitzboden.
Bei unserer Hausplanung war dieser dennoch extrem wichtig, denn wir haben ohne Keller gebaut und brauchen natürlich Stauraum für diverse Dinge.

Die Dachschräge, der Kniestock und auch die Breite der Giebelseite wirken sich unmittelbar auf die Höhe des Spitzbodens aus. Bei uns ist er an der höchsten Stelle etwa 1,90 Meter. Man kann als normalgroßer Mann also gerade so aufrecht stehen. Der Raum hat in etwa 50 Quadratmeter, ist aber durch die Dachschrägen und die sich in der Raummitte befindliche Bodenluke nur bedingt nutzbar. Trotzdem fanden hier allerlei witterungsbeständige Sachen ein neues Zuhause: übriggebliebene Dachziegel, Fliesen, Werkzeuge, Möbel, etc.

Man muss eben nur bedenken, dass dort oben sehr starke Temperaturschwankungen herrschen. Während im Winter die Außentemperaturen nahtlos übertragen werden, kann es im Sommer durch Sonneneinstrahlung schon mal gute 50-60° heiß werden ...

Prinzipiell ist unser Spitzboden nicht gedämmt. Feuchtigkeit konnten wir bisher keine feststellen. Die Abdichtung zum Dach und auch nach unten zum Obergeschoss unseres Hauses funktioniert tadellos.

Wären da nicht diese seltsamen Öffnungen ...

Schon bei einer der ersten Begehungen des Dachstuhles durch die in Extragröße bestellte Bodenluke (die normal kleine Luke kann demnach nicht wirklich als ausreichend bezeichnet werden) fielen uns vier Öffnungen in der Dampfsperre zu den Dachziegeln auf. Dass hier natürlich ein freier Zugang für Insekten oder anderes Ungeziefer geschaffen wurde, war uns sofort bewusst und wir setzten das luftdurchlässige Abdichten dieser Öffnungen mit einem geflügelten »Das machen wir sofort, wenn wir eingezogen sind!« auf unsere Agenda.

Eine der vier Öffnungen in der Unterspannbahn. Deutlich
zu sehen: die Unterseite der Dachziegel. Für Kleintiere
und Insekten also ein Leichtes, hier hereinzuspazieren.
Vier Jahre später machten die Öffnungen ihrem Namen immer noch alle Ehre. In unser Gedächtnis wurden sie leider erst wieder zurückgerufen, als wir nächtens in diversen Zwischendecken und auch Wänden Geräusche vernahmen. Mäuse. Na Hurra.

Das Auslegen mehrerer mit Nutella und/oder Erdnussbutter ausgestatteter Schlagfallen ergab letztendlich eine Mortalität von vier Mäusen. Danach herrschte wieder Ruhe. Doch die Löcher mussten endlich tiersicher verschlossen werden, und zwar schnell.

Nachdem der Bauherr im Baumarkt seines Vertrauens wie üblich mit Namen begrüßt wurde, erwarb er ein feinmaschiges Edelstahlgitter, das man beispielsweise über Kellerschächte montieren oder auch als robustes Fliegengitter verwenden kann und ein Spezialklebeband, das für Unterspannbahnen und auch für den Außeneinsatz geeignet ist. Damit wurden die vier ovalen, etwa Din A 5 großen Öffnungen nun endgültig abgedichtet. Luft kann trotzdem noch gut zirkulieren, und das ist anscheinend auch extrem wichtig. Wir wollen ja auch weiterhin einen trockenen Dachstuhl ...

Jetzt hoffen wir sehr, dass mit Mäusen in Zukunft im Haus Schluss ist. Anscheinend haben sich diese in den Kabelkanälen und Leitungsschächten bewegt. Nicht auszudenken, wenn durch Mausfraß mal ein Kurzschluss entstünde ...

Sollte sich hier etwas Neues ergeben, wird dieser Post selbstverständlich aktualisiert.
Ein fertig verschlossenes
Loch. Die Luftdurchlässigkeit
wurde erhalten.

Das Material in der Nahaufnahme: Rostfreier Edelstahl.
Ganz hinten in der Mitte zu sehen: Eine der
Abflussrohrentlüftungen. Ansonsten viel Krempel,
der auf dem Dachboden end- oder langzeitgelagert wurde.


Freitag, 29. Juli 2016

Eine Außenjalousie für unser Dachfenster

Nach drei Jahren im Gussek-Haus kennt man so langsam dessen Schwachstellen und Macken. Ein ungeliebter Punkt hierbei waren seit dem ersten Sommer die Dachflächenfenster, die wir ohne Außenjalousien einbauen haben lassen. Ein Fehler, wie sich zeigte. Denn, wenn es draußen im Sommer richtig heiß wird und die Sonne erbarmungslos herunterbrennt, dann wird's dadurch im Obergeschoss im Laufe der Zeit schon richtig warm. Während im Untergeschoss angenehme 23-24 Grad herrschen sind es oben dann meist schon knappe 26 Grad.
Wir haben uns beim Bemusterungstermin durch die hohen Kosten für die Außenjalousien abschrecken lassen. Zumindest für das etwa 1 x 1 Meter große Dachfenster in der Galerie hätten wir aber auf jeden Fall (!) eine Jalousie dazu bestellen sollen. Wir dachten zudem, dass es nicht so schlimm wird, weil das Fenster ja nach Norden zeigt. Das ist bei der beinahe senkrechten Sonneneinstrahlung im Hochsommer aber kein Hindernis für die Hitze ... Auch abends scheint die Sonne bis zirka 20 Uhr auf und durch dieses Fenster. Auch als Blickschutz haben wir deshalb schon kurz nach unserem Einzug ins Haus eine transparente Folie innen an die Scheibe geklebt. Der Wärmeschutz dadurch ist zwar leicht spürbar, aber bei weitem nicht ausreichend.

In unserem Gussek-Haus sind Dachfenster der Firma Roto eingebaut. Das ist etwas ungünstig, da es für Roto im Prinzip nur Originalzubehörteile gibt. Hätten wir Velux-Fenster, dann bekäme man beinahe in jedem Baumarkt passendes Zubehör von Fremdherstellern zu relativ günstigen Preisen.
Eine nachträglich installierte Jalousie von Roto kostet für das große Fenster so um die 700 Euro. Das war uns ehrlich gesagt zu teuer. Eine Außenmarkise (Funktionsprinzip wir eine Jalousie, nur dass eine Glasfaser-Gewebebahn in den Schienen läuft) kostet seltsamerweise auch 700 Euro. Beides natürlich ohne Montage und in der "Manuell-Kurbel-Version". Eine Selbstmontage würde ich mir hierbei übrigens nicht zutrauen. Es kämen also noch Montagekosten oben drauf. Und wer das Ganze mit Motörchen oder gar Fernbedienung möchte, darf nochmal einen oder zwei grüne Scheine drauflegen ...

Als günstige Alternative haben wir jetzt einen sogenannten "Außenrollo Screen" erstanden und montiert. Für etwa 120 Euro konnten wir über Amazon ein Original Roto-Zubehör, passgenau vorbereitet und gefertigt, für exakt unser Fenstermodell erstehen. Die Montage war relativ einfach und für mich als inzwischen versierten Heimwerker in einer knappen halben Stunde erledigt.
Das Ergebnis ist zufriedenstellend. Es war bereits nach dem ersten Tag spürbar angenehmer im Obergeschoss und die Dachfensterscheibe heizt sich nicht mehr auf. Ein voller Erfolg. :-)

Hier wird es nach einer eventuell kommenden Hitzewelle nochmal ein Update geben, aber wir sind guter Dinge.

Hier der Link direkt zur Roto-Webseite.

Update 2. September 2016:
Der Sommer neigt sich leider schon wieder dem Ende entgegen und die heißen Tage sind langsam gezählt. Inzwischen haben wir auch das kleine Dachflächenfenster im Dachgeschoss-Abstellraum mit einem Screen-Rollo ausgestattet. Dieser kostete aufgrund der geringen Fenstergröße nur zirka 80 Euro. Als Resumee, auch nach einigen Tagen mit Außentemperaturen jenseits der 30 Grad, lässt sich sagen, dass das eine wirklich sinnvolle Anschaffung war. Die Temperaturen im Obergeschoss sind spürbar (!) niedriger. Es gibt Tage, da hat man den Eindruck, dass es oben sogar kühler ist als im Erdgeschoss ... Eine feine Sache! :-) 

So sieht der fertig montierte Screen Außenrollo aus.
Auch das Öffnen des Fensters, und sogar die "Putzstellung"
funktionieren noch einwandfrei.
Die Innenansicht bei geöffnetem Fenster.
Das Glasfasergewebe ähnelt einem Fliegengitter, nur
viel dichter und kräftiger, und macht einen robusten Eindruck.
Es kommen nur noch etwa 30 Prozent der Sonneneinstrahlung
durch. Somit erhitzt sich die Scheibe nicht mehr so stark.
Vom Funktionsprinzip ist das Ganze ein außenliegender
Schnapprollo. Die Halterungen hierfür sind im Fensterrahmen
bereits vorgesehen, und müssen nur angeschraubt werden.
Hinter der orange-roten Klappe unten links befindet
sich übrigens das Fenster-Typenschild, mit allen Angaben,
die zur Bestellung notwendig sind.
Die Haken zum Einhängen müssen in die Kunststoff-
endkappen geschraubt werden. Die Punkte hierfür sind
auch schon vorgeprägt, aber nicht gebohrt. Einfach mit dem
Akku-Bohrer kleine Löcher vorbohren, und dann
die Haken festschrauben.
Insgesamt ist es jetzt natürlich etwas
dunkler in der Galerie. Im Winter
wird der Screen-Rollo deshalb natürlich
wieder geöffnet sein. Da möchte man
ja durchaus die Sonnenenergie im Haus
zum Wärmen nutzen.
Auch das zweite Dachfenster wurde inzwischen mit
so einem Screen Rollo versehen.

Freitag, 1. Juli 2016

Unser Garten ...

... ist fertig! :-D

Dies hier ist ein Tagebucheintrag, der immer wieder mit frischen Bildern und Infos aktualisiert wird. Es lohnt sich also, hier ab und zu einmal vorbeizusehen.

Stand: 13.9.2016

Kurz vor Saisonschluss erreicht uns doch noch eine Hitzewelle mit einhergehender Trockenheit. Seit etwa vier Wochen ist deshalb wieder beinahe tägliches Gießen angesagt. Aber dafür haben wir auch den grünsten und blühendsten Garten in unserem Viertel ... ;-)


Hier ist noch die letzte
verbliebene "Restbaustelle".
Zum Saisonstart 2017
werden wir hier wieder buddeln!





Stand: 1.7.2016

Unser Rollrasen ist nach zwei Wochen wunderbar angewurzelt und wird heute Abend bereits das dritte Mal gemäht. Durch den Starterdünger und eine ausgiebige Wässerung wächst der Rasen wie bekloppt ... ich weiß schon gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Rasenschnitt ...

Die Blumenbeete wuchern ebenfalls. Hecken und Bäume gedeihen wunderbar.

Unser "Bewässerungssystem"
Weil das Gießen vor allem hinter dem Teich durch die wachsende Begrünung etwas mühsam wird, haben wir ein "Bewässerungssystem Light" installiert: 4 kleine Rasensprenger auf 45cm hohen Rohren, die über die Stauden hinüber sprengen können. Wir schließen sie im Wechsel an unsere Wasserschläuche an und beregnen auf diese Weise zirka 65-70% unseres Gartens mehr oder weniger automatisch. Das entspannt ungemein. :-)

Näheres und noch viel mehr in und unter diesen aktuellen Bildern:

Bewässerungssystem "Light":
einer unserer kleinen Gardena-
Sprenger im Einsatz.
Sie sind auf Stütz-Rohren montiert, damit sie
über die inzwischen schon recht hohen Stauden
darüber sprengen können.
Vor lauter Pflanzen ist nur die
Platzierung teilweise etwas
kompliziert ... ;-)